| Julian
Dillier kam 1922 in Sursee (LU) zur Welt, war Bürger von Sarnen und Kerns.
Nach Beendigung der Schule ging er in den Staatsdienst. Von 1949 an arbeitete
er für das Schweizer Radio, war dann bis 1987 Programm-Redaktor im Studio
Basel. Bekannt wurde er vor allem mit seinen Gedichten im Obwaldner Dialekt. Neben
Theaterstücken und Hörspielen sind verschiedene Gedichtbände erschienen.
Er setzte sich auch grenzüberschreitend für andere Mundartdichter ein.
Im orte-Verlag erschien: "Gred und anderi niwi Gedicht", Gedichte in
"Zeitzünder 6", zusammen mit Virgilio Masciadri, Erwin Messmer
und Alex Sadkowsky (1992). Ebenso sind in der Literaturzeitschrift orte Nummer
82 Texte von ihm erschienen. Julian Dillier starb am 15. Januar 2001.
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