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Hinter
dem Pseudonym P. Howard verbirgt sich einer der bekanntesten Kabarettisten
Ungarns vor dem Zweiten Weltkrieg: Jeno Rejto. Der Mann, der das
Lachen so liebte, wurde 1905 in Budapest geboren, durchwanderte
später halb Europa und verkehrte unter Strizzis, Vagabunden,
Matrosen, Fremdenlegionären und Dockarbeitern. Zurück
in Budapest schrieb er mehrere Theaterstücke, von denen die
Operette "Wer wagt, gewinnt" grossen Erfolg hatte. Ein
mit seinem Verleger geschlossener Vertrag zwang ihn zu fortwährender,
übermässiger Schreibarbeit. Dies ruinierte seine Gesundheit.
Von den Nazis in die Ukraine deportiert, starb er dort am 1. Januar
1943.
Die
unter dem Decknamen veröffentlichten Romane an die
50 waren in Ungarn von Anfang an beliebt. Ihre Popularität
hat seither nicht nachgelassen. Sie sind allesamt Persiflagen
gängiger Liebes-, Abenteuer- und Kriminalromane, Parodien
sogenannter Kioskhefte. Rejtos Stärken sind wendungsreiche
Aktionen, ausgefallene Ideen und vor allem geistreicher Charme.
Im orte-Verlag erschien 1991 "Der blonde Hurrikan",
aus dem Ungarischen von Henriette Schade-Engl.
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