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Peter Morger

> Also schprach Schnori
> Hailige Bimbam
> Zeitzünder 7

Peter Morger, 1955 im ausserrhodischen Teufen geboren. Nach längerem Aufenthalt in Bern lebte er wieder im Appenzellischen (Trogen) und arbeitete als freier Journalist, Fotograf und Schriftsteller. Er war Initiant des "Robert Walser Pfades" in Herisau und hatte sich auch als Realisator verschiedenster Lichtspielprojekte sowie durch fotografische Ausstellungen einen Namen gemacht.

An seinem Geburtstag, dem 12. Februar 2002, verliess Peter Morger freiwillig unsere nicht immer nur schöne Welt. Hanspeter Strebel hat dies in der "Appenzeller Zeitung" eindrücklich festgehalten. "Peter Morger", so schrieb er, "wird dem Appenzellerland fehlen. Als knorriger und doch hoch sensibler Mensch und als Schriftsteller. Wir gönnen ihm die Ruhe. Lang hat er sie suchen müssen."

Von Peter Morger sind im orte-Verlag erschienen: "Lüürik", Oschtschwizzerkläng (in "Zeitzünder 7", 1994), "Hailige Bimbam", Gedichte (fund-orte 8, 1997) und "Also schprach Schnori", Lüürik (fund-orte 15, 2000). Zuvor kamen bei Zytglogge die Geschichten "Notstrom" (1980) und der Roman "Pius und Paul" (1984) heraus. Der Appenzeller Verlag publizierte seine letzten Prosaarbeiten: 1997 "Wortschatz, Fortlaufende Prosa" und 2001 "Ein- und Ausfälle", Aphorismen - oder viel mehr kluge Geistesblitze.