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So
überschaubar Anton Kürzis literarischer Kosmos sein
mag, dieser Dichter hat seine eigene Sprache gefunden. Er versteht
es, seine Themen von allen Seiten anzuleuchten; und immer wieder
taucht er in die Welt des Zürcher Oberlandes ein, sieht mit
Schmerz Wunden, die Wachstumsideologen in die Landschaft schlugen
und weiterhin schlagen. Doch dann versucht er behutsam,
sich mit einer Zeile oder deren zwei dem Unerfreulichen zu entziehen,
sich dem ganz Anderen anzunähern und dieses, wo immer es
ihm begegnet, in zarte Worte und Bilder umzusetzen, das Geheimnisvolle
im Alltäglichen, das sich in der Stille, im Schnee, im Nebel,
im Weiss, in einem Lächeln andeutet, wenn nicht manifestiert
und in uns ein Ahnen weckt, dass nicht alles umsonst ist, wovon
wir träumen und an dem wir leiden. Mehr kann ein Dichter
nicht geben. Glauben wir.
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