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Eine
junge Frau glaubt nicht, dass ihre Schwester sich von der hohen
Brücke gestürzt hat, welche die Gottéron überspannt.
Die Fribourger Polizei ist anderer Ansicht. Daher ermittelt die
Protagonistin auf eigene Faust. Immer tiefer stösst sie in
ein Dickicht menschlicher Unzulänglichkeiten, enttäuschter
Hoffnungen und Lügen vor. Zugleich begegnen wir schillernden
oder auch spiessigen Menschen: der kalten Directrice des Internats,
der klugen Nonne Cécile, dem Priester Morel, dem charmanten
Barman Milan und vielen anderen. Damit wird im Erstling der in
Aarau geborenen Appenzellerin Mona Bodenmann die spannende Kriminalgeschichte
zur hintergründigen Untersuchung, wie Menschen einander oft
begegnen und was sie vor einander verbergen.
"Es
wird gelogen und schwadroniert bis zum Geht-nicht-mehr ... Ein Dickicht menschlicher
Unzulänglichkeiten, enttäuschter Hoffnungen und ein einziges Lügengewebe."
(Saiten, St.Gallen)
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