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Eigentlich
wäre Monastero ein Ferienort an einem oberitalienischen See
wie jeder andere: mit gemütlichen Gässchen, einem Bootshafen,
einer alten Kirche und einer Gelato-Bar. Aber seit an der Uferpromenade
eine Tote gefunden wurde, laufen Gerüchte um und Zettel mit
mehr als nur seltsamen Versen. Man munkelt gar, der Dorfpfarrer
sei an allem schuld. Und der Bischof von Como schickt einen Vertrauten
ins Dorf, der überfordert ist und weibliche Hilfe sucht.
Der poetische, süffig geschriebene Roman, der Krimispannung
mit originellen Ausflügen in die Geschichte verbindet, verliert
trotz Elementen des Fantastischen nie seine Bodenhaftung und gibt
überdies einen Wegweiser in eine der reizvollsten Landschaften
Italiens.
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