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Viktor,
einer wie Sie und ich, wenn auch ein wenig beleibt und ziemlich
faul, trifft eines gewöhnlichen Abends im Zürcher Vergnügungsviertel
auf eine tote Frau. Makaber, werden Sie denken. In unsern Zeiten
ist dies freilich der Alptraum vieler eigener Nachtgänge.
Wie immer, die Stadt mit ihren geldsüchtigen Herren und unternehmungslustigen
Frauen liegt irgendwo in Krimilandia, und die Gebräuche und
Verhaltensmuster dieses Landes werden von der Autorin sorgfältig
gepflegt. Was also darf der Leser, die Leserin erwarten? Der von
den Unbilden des Alltags geplagte Held, selber ein Krimiversessener,
wird unversehens vom Leser zum literarischen Objekt und lässt
sich auf detektivische und andere Abenteuer ein, etwa auf jenes
der Liebe. Die Tote tanzte Tango, und etwas von der tickenden
Traurigkeit dieses Tanzes wird viele Gestalten dieser Erzählung
begleiten, deren Lebenshoffnungen wie alte Schallackplatten längst
verstaubt sind.
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