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In
einem Dorf im Baselbiet brennt die Scheune eines Bauernhauses.
Man findet in der Ruine die Leichen des Bauern und seiner Frau.
Zunächst sieht alles wie ein Suizid aus; doch Ernst Wicki,
Detektiv bei der Kantonspolizei, ist anderer Meinung. Er stösst
auf Unheimliches, das nicht zur vordergründig heilen Welt
am Wisenberg passen will. Seine Ermittlungen führen zu schmuddeligen
Dorfwirten und dumpfen Neonazis, zu Autodieben und in eine Privatklinik.
Immer undurchschaubarer verwirren sich die Fäden, und Wicki
ist nahe daran aufzugeben. Aber zum Glück gibt es seine Freundin,
die eigenwillige Melanie, die ihm mit Witz und Intuition weiterhilft.
Mit temporeichen Dialogen und farbigen Milieuschilderungen leuchtet
der Autor Jürg Weibel in die Abgründe unserer Gesellschaft;
ihm ist ein Kriminalroman geglückt, der nicht nur Baselbieter
bewegen dürfte.
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