|
"Eine
Spitzenanthologie, die Sie einfach bestellen müssen",
meint Theo Breuer, der bekannte Eifel-Poet in seinem "Faltblatt"
über die "Poesie-Agenda" des orte-Verlages, der
sich mit vielen seiner Bücher und mit der Literaturzeitschrift
orte unermüdlich engagiert, heutige Lyrik unter die Leute
zu bringen. Der Berner "Bund" meint sogar zur unverwechselbaren
Poesie-Agenda: "Man wird darin an vielen Tagen des Jahres
fündig werden mit Gedichten, die man am liebsten gleich jemandem
vorlesen möchte."
Dem ist so,
keine Frage. Und wie in ihren Vorgängerinnen wird in der
"Poesie-Agenda 2005" Amüsantes von Ernstem abgelöst,
Kritisches von Lebensliebe, kommen Dichter der Weltliteratur zu
Wort und solche, die ihr vielleicht einmal angehören werden.
Gefühlsduselei und Schöngeistiges kriegt allerdings
keinen Platz, dafür eine Lyrik, in die man sich manchmal
durchaus verlieben kann, die einem den Alltag trotz Kriegen, Umweltkatastrophen
und politischen Desastern erträglich macht. Wie sagte doch
Hölderlin? "Was bleibet aber, das stiften die Dichter."
Wer auf Fröhliches und Melancholisches, Witz und Ernst während
eines langen Jahres nicht verzichten möchte (und wer will
das schon?), für den ist diese Agenda ein Muss.
|