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Diese einmalige
Agenda im deutschen Sprachraum wird zweifellos auch im kommenden
Jahr wieder viele Lyrikfans begeistern. Der deutsche Poet Andreas
Noga sieht dies klar: "Ich habe es sehr bedauert, dieser
Agenda nicht schon wesentlich früher begegnet zu sein."
Und weiter: "Die Gedichte von bekannten und wenig(er) bekannten
Autorinnen und Autoren haben in der grossen Mehrzahl eines gemeinsam:
Sie sind kreativ, pointiert und angenehm lesbar, ohne Versjalousien
vor dem Auge des Lesers herabzulassen und sich dadurch interessierten
Blicken scheu zu entziehen. Gedichte, die nachvollziehbar sind
und mit den Versfüssen im Leben stehen, aus dem sie ihre
Themen schürfen. Lyrik also, die den Leser wieder etwas an
eine Gattung heran führt, deren Sprache nicht mehr die seine
zu sein scheint, weil sie nicht Schritt halten kann mit Automobil,
E-Mail, SMS, Handy, Fax, Billigflieger und den schnellen Schnitten
einer medialen westlichen Welt, der die Verhältnismässigkeiten
abhanden kamen."
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