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siebenteilige Reise um sich selbst, die in ein Gespräch mit dem Vorsitzenden
mündet: Das ist, vordergründig ausgedrückt, das Thema des zweiten
Romanes des Berners Martin Liechti. Und obwohl der Leser nie genau erkennt, ob
der Erzähler die Reise nun tatsächlich unternimmt oder nicht, so fasziniert
dieses 1973 erstmals herausgekommene und in der deutschsprachigen Literatur-Szene
unverwechselbar eigene Buch heute wohl noch stärker als bei seinem ersten
Erscheinen. Die so vielen abhanden gekommene Fantasie, bei Martin Liechti hat
sie ihren Stellenwert. Hier skizziert ein die Mittel der Sprache souverän
einsetzender Autor mit fas lässiger Treffsicherheit Szenen und Stimmungen
und baut ein Haus, das sich bis zur Kathedrale auswächst und doch unfassbar
bleibt.
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