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Immer
noch wird der 1980 verstorbene Aargauer Schriftsteller Lorenz
Lotmar als Geheim-Tip gehandelt. Daran hat auch die ZDF-Verfilmung
seines "Bisst" wenig geändert. Der erste Roman
Lotmars, hier erstmals in Buchform erscheinend, zeigt jedoch:
Es ist allerhöchste Zeit, diesen Schweizer Kafka kennen zu
lernen. In "Irgendwie einen Sonntag hinter sich bringen"
wird die Absurdität eines Lebens, das im Gleichmass der Tage
erstickt, auf bedrückende Art evident. Wer dieses Buch liest,
kommt kaum um die Notwendigkeit herum, sein eigenes Leben radikal
umzubauen, es sei denn, er ziehe den Sturz in den Abgrund vor.
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