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Landstriche
- das sind Erfahrungen, die literarischen Niederschläge, die Martin Steiner
von seinen Reisen mitbrachte. Mit verhaltener Neugier befragt er Orte, Menschen
und Dinge, hält ihre äussseren Erscheinungen fest, ohne sich damit zufrieden
zu geben. All das Gesehene und Erlebte ist ihm Vorwand, die Oberfläche zu
durchstossen, den verborgenen Pulsschlag des Lebens sichtbar, lesbar zu machen.
Landschaft, Mensch und Gegenstand sprechen und überall an; doch die meisten
von uns haben es verlernt, diesen leisen, sinnlichen Anstössen Beachtung
zu schenken. Nicht so der Autor. Ihm gelingt es immer wieder, diese Botschaften
zu erfahren, festzuhalten und zu deuten.
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