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Eine Frau,
bereits "illegitime" Mutter, wird erneut schwanger. Sie erschrickt,
freut sich, ist verzweifelt, spürt, wie ihr Freund sich ihr entfremdet. Darüber
beginnt sie zu schreiben, Tag für Tag. Es kommt zur Abtreibung und in der
Folge zur Wut, Trauer und Resignation über einen Entscheid, der von vielen
Faktoren bestimmt war, nur nicht vom eigenen Wollen. Gleichzeitig stellt sich
aber auch Ich-Werdung ein, Identität: Die Frau löst sich von ihrer Fixierung
auf den Freund und sucht ihre eigene Wirklichkeit, unabhängig vom Mann, von
der Gesellschaft, deren Normen und Konventionen. Das faszinierende Tagebuch berichtet
kurzum von einem Menschen, der die Schattenlinie übersprungen hat, die bewusst
gelebtes Leben von diffusem Leben unterscheidet; ein Dokument, das nicht allein
in die Hände von Frauen gehört.
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