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Das orte-Heft 151 gilt dem literarischen Werk der Aargauerin Claudia Storz.
Sie war noch keine dreissig, als 1977 ihr Erstling, „Jessica mit Konstruktionsfehlern“ erschien, ein beeindruckendes, nachhaltig wirkendes Buch, das Furore machte. Da schrieb erstmals eine junge Frau über das Leben mit einer unheilbaren Krankheit, aber nicht larmoyant, sondern mit Ironie und Sarkasmus, in einem schwierigen Balanceakt von Nähe und Distanz – und zugleich voller Poesie.
„In ihren Geschichten geht es um die zentralen Fragen des Lebens und des Zusammenlebens. Individuelle Probleme werden in Beziehung gesetzt zum gesellschaftlichen Umfeld. Ihr literarisches Schaffen zeichnet sich durch grosse Sachkenntnis, Freude an gründlicher Recherche und eine bewusst einfache Sprache aus.“
(Aus der Laudatio des Kantonalen Kuratoriums für Kulturförderung Solothurn, Preis für Literatur 2002)
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