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In diesem Heft stellen wir Ihnen nicht neue literarische Texte vor, nicht Dichterinnen und Dichter — sondern Verlage, also Firmen, die Texte herausbringen und verkaufen. Das hat einen Beiklang von (gebrauchen wir ruhig das Wort) Werbung.
Vor bald zwei Jahren hat sich eine Reihe von Deutschschweizer Verlagen zu einem lockeren Bündnis zusammengeschlossen, mit dem Ziel, für nicht-nur-kommerzielle Formen des Verlegens wieder mehr Aufmerksamkeit und bessere Zukunftschancen zu sichern. SWIPS — Swiss Independent Publishers nennt sich diese Vereinigung, und der orte-Verlag ist Mitglied. Was lag näher, als unseren Leserinnen und Lesern einmal einen Querschnitt zu zeigen durch die Szene, die, allen Unkenrufen zum Trotz, lebendig bleibt und sogar weiter wächst?
Wir laden Sie hiermit ein, in den Programmen der SWIPS-Verlage auf Entdeckungsreise zu gehen. Und wie fast immer, gibt es in einem orte-Heft auch ausserhalb des Hauptthemas Neues zu entdecken, Lyrikerinnen und Lyriker, die jeweils für ganz eigene und unterschiedliche poetische Weltsichten stehen.
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