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Tiere haben Dichterinnen und Dichter immer wieder beschäftigt, deshalb widmet die Schweizer Literaturzeitschrift orte ihr neustes Heft allen Tierfreunden unter den Schreibenden und Lesenden: Werner Bucher und Barbara Traber haben einen kleinen poetischen Zoo zusammengestellt, in dem sich Tiergedichte von zeitgenössischen deutschsprachigen Autoren ebenso finden wie bekannte und unbekannte Perlen des Genres aus der Weltliteratur; so stehen Beat Brechbühl, Brigitte Fuchs, Hans Gysi, Axel Kutsch, Kurt Marti und andere neben Pablo Neruda, Baudelaire und Morgenstern. Hund, Katz und Kuh kommen darin ebenso zur Sprache wie allerlei exotisches und flatterndes Getier, zärtlich-verschmuste Tierchen so gut wie bissige Viecher, glückliche Tiere ebenso wie arme, die geschlachtet werden – und sie alle bezeugen eines: Wie sehr der Blick auf die Tierwelt die Dichterinnen und Dichter immer wieder zu bald vergnüglichen, bald berührenden Schöpfungen inspiriert hat. Vorgestellt wird in orte diesmal ausserdem die Schweizer Lyrikerin Ruth Loosli, und der deutsche Poet und Literaturvermittler Theo Breuer widmet seinem Kollegen Hans Bender zum 90. Geburtstag ein persönliches Grusswort.
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