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sind moderne, heutige Gedichte, die uns da begegnen; und wenn auch, etwa bei Gisela
Fülöp, das Moment der Trauer nicht fehlt, dieser neue "Zeitzünder"
beweist den Lesern: Frauen, die sich der Gegenwart nicht entziehen, schreiben
alles andere denn "Blümlein"- und "Sonnenaufgangs"-Gedichte.
Da wird attackiert, wird um gute, lebbare Zukunft gerungen und deutlich gesagt,
was zu sagen ist. Die Poesie verliert aber keineswegs dabei - im Gegenteil, sie
gewinnt, wird glaubhaft, setzt Hölderlin, Heine, Benn und Tucholsky fort,
nicht aber jene im Elfenbeinturm beheimateten Dichter, die ins Innere fliehen
und weiter Kornfelder besingen, als ob diese nicht gefährdet wären.
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